MATERIAL GUIDE · CARBONOPTIC™

CNC‑Präzisionsschnitt – Passgenauigkeit im Mikrometerbereich

Passform entscheidet über Schutz, Look und Bediengefühl. Mit CNC‑Fräsen schneiden wir Carbonlagen und Hybridteile so, dass Kameraringe, Button‑Domes, Lautsprecheröffnungen und MagSafe‑Zonen exakt sitzen – ohne Spiel, ohne Reibkanten.

  • Toleranz-Management: wiederholbar enge Maße im ±0,05–0,10 mm Bereich (designabhängig).
  • Kantenqualität: entgratete, versiegelte Schnittkanten – keine Splitter, kein Faser‑Pull‑Out.
  • Prozessgeschwindigkeit: optimierte Toolpaths für Serienqualität ohne „Brandspuren“.
CNC-Router mit Carbon-Panel auf Vakuumtisch
Platzhalter: Vakuumtisch, Nullpunktabnahme, Diamant-beschichteter Fräser – Setup für sauber definierte Schnittkanten.

Werkzeuge, Drehzahlen & Vorschübe – warum die Kante zählt

Carbon ist abrasiv. Wir nutzen PKD/Diamant‑beschichtete Fräser oder spezielle Composite‑Endmills, um Fasern zu schneiden statt zu reißen. Parameter wie Spindeldrehzahl, Zustelltiefe, Vorschub, Kühlung/Luft sind auf Faserwinkel & Laminatdicke abgestimmt.

  • Fräserwahl: feine Schneidengeometrie verhindert Delamination an Kameraringen & Port‑Ausschnitten.
  • Thermik im Griff: trockene Bearbeitung mit Luft – keine Harz‑Schmelzränder, keine „Politurkanten“.
  • Mehrstufige Zustellung: Schruppen, dann Schlichten mit minimaler Zustelltiefe für „glatte“ Sichtkanten.
CAM-Toolpaths für Innenkonturen, Bohrungen und Schlichtgang
Platzhalter: CAM‑Strategie – erst Innenkonturen und Bohrbilder, zuletzt Außenkontur und Schlichtgang.

Fixierung, Nullpunkt & Wiederholgenauigkeit

Saubere Maße entstehen nicht nur im Fräser, sondern im Setup: Vakuumtische für plane Auflage, definierte Referenzpins für wiederholbares Einlegen, digitale Taster für XY/ Z‑Null. So bleiben Button‑Domes und Port‑Fenster im Hundertstelbereich deckungsgleich.

Qualitätsprüfung: Messen statt Raten

  • Optische Prüfung: Kameraöffnungen fluchten, keine Schattenwürfe ins Bildfeld.
  • Dimensional Checks: Messschieber/Lehre auf kritischen Kanten (±0,05–0,10 mm).
  • Kantenfinish: Entgraten & Versiegeln – keine Fasern stehen, kein „Fransen“ an den Ports.
Qualitätsprüfung: Messschieber an der Kameraöffnung
Platzhalter: Maßprüfung am Kameraring – Höhe der Schutzkante ohne Schattenwurf.

CNC vs. Laser vs. Stanzen – was ist wann sinnvoll?

Verfahren Vorteile Nachteile Einsatz bei CarbonOptic™
CNC‑Fräsen Höchste Maßtreue, saubere Kanten, komplexe Geometrien Mehr Prozesszeit als Stanzen Serienschnitt & Premium‑Geometrien
Laser Sehr schnell, berührungslos Thermische Ränder möglich, Harzverfärbung Selektiv für dünne Filme/Marker
Stanzen Extrem schnell bei großen Stückzahlen Werkzeugkosten, begrenzte Konturkomplexität Einfachere Zuschnitte in hohen Volumina

Integration mit unseren Serien

FIBERLINE™: präzise gewebte Optik (siehe 600D‑Erklärung) verlangt definierte Kantenradien – CNC stellt sie reproduzierbar her.

FORGED™: unregelmäßige Flake‑Strukturen benötigen saubere Außenkonturen, damit die Optik bis zum Rand „knackig“ bleibt.

Sicherheit: Carbonstaub gehört abgesaugt. Industrielle Absaugung & PSA sind Standard – gut fürs Bauteil, notwendig für den Menschen.


CNC‑Präzision ist die Basis für perfekte Passform – damit CarbonOptic™ nicht nur gut aussieht, sondern täglich besser funktioniert.

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